Kleinendorfer über den Wipfeln

Eine Reisegruppe der Kleinendorfer Vereine hat Bad Harzburg erkundet. Die Heimatfreunde haben die Fahrt vorbereitet.

Eine Reisegruppe der Kleinendorfer Vereine hat Bad Harzburg erkundet. Die Heimatfreunde haben die Fahrt vorbereitet.

Dorfgemeinschaft erkundet Attraktionen von Bad Harzburg

»Hoch hinaus, in Bad Harzburg«, so hat das Motto für die Kleinendorfer Vereine gelautet. Zum vierten Mal ist die gemeinsame Fahrt organisiert worden.

Diesmal lag die Planung bei den Heimatfreunden. Das Organisationsteam (Thorsten, Kerstin, Madita Klein sowie Dirk und Anke Drechsler) begrüßte die etwa 50 Teilnehmer, während der Bus die Fahrt in Richtung Bad Harzburg startete. Als erstes Ziel wurde dort der 2015 errichtete Baumwipfelpfad angesteuert. Über einen etwa 300 Meter langen barrierefreien Rundweg erreichten die Kleinendorfer den Pfad in 26 Metern Höhe. Dieser schlängelt sich auf etwa 1000 Metern durch die Baumkronen des Kalten Tals.

Durch die Führung und die verschiedenen Erlebniselemente konnte viel Informatives zur Holzwirtschaft, Natur und Umwelt vermittelt und ein kleiner Eindruck vom Nationalpark Harz gewonnen werden. Anschließend folgte eine Mittagspause in der nahe gelegenen »Marienteichbaude«, einem gemütlichen Gasthaus inmitten der Natur.

Frisch gestärkt steuerten die Kleinendorfer ihr nächstes Ziel Wöltingerode an. Dort galt es das Kloster und die Brennerei zu besichtigen. Neben zahlreichen Anek­doten erfuhren die Kleinendorfer vieles über die Herstellung der edlen Feinbrand-Kompositionen und konnten dessen Geschmack auch ausgiebig während der sich anschließenden Verkostung genießen.

Mit vielen Eindrücken traten die Kleinendorfer die Rückfahrt an und ließen den Tag bei einem gemütlichen Beisammensein in der Schützenhalle ausklingen. Kurz vor der Ankunft in der Heimat bedankte sich Ortsvorsteherin Ulla Thielemann im Namen aller Teilnehmer bei dem Organisationsteam der Heimatfreunde. »Leider hat das Wetter an diesem Tag nicht so mitgespielt, wie wir es gern gesehen hätten, aber trotz Regens waren alle gut gelaunt, die Stimmung super und es hat allen viel Spaß gemacht. Das vereinsübergreifende Miteinander trägt zur Stärkung der Dorfgemeinschaft bei. Für das Wetter kann keiner was, aber in der Gemeinschaft machen wir immer etwas Tolles daraus«, sagte Ulla Thielemann.

Uchte mit dem Rad erkundet

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Heimatfreunde Kleinendorf auf „Hof Frien“

Bei strahlendem Sonnenschein statteten die Kleinendorfer Heimatfreunde bei ihrer traditionellen Halbtagsfahrradtour der Nachbargemeinde Uchte einen Besuch ab. Auf der Hinfahrt wurden im Golddorf  Nordel sowie in Warmsen  Zwischenstops zum Verschnaufen eingelegt.

Die landschaftlich reizvolle Strecke bot vieles zu sehen, sodass es keinem langweilig wurde und das Ziel fast mühelos erreicht wurde, auch wenn zum Teil Moor- und Schotterwege befahren werden mussten.  In Höfen angekommen wurden die Radler auf dem Hof Frien bereits erwartet und mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Nach der kurzweiligen Pause mit vielen interessanten Gesprächen ging es mit dem Rad weiter, denn es galt den Uchter Bahnhof zu erreichen. Rechtzeitig zur letzten Abfahrt fuhr dort der Triebwagen der Rahdener Museumseisenbahn ein, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum feiert.   Berndt von Mitzlaff begrüßte die Kleinendorfer Radler und sorgte mit tatkräftiger Unterstützung seines Teams dafür, dass in Windeseile alle Fahrräder in dem dreiteiligen Schienenbus verstaut waren. Somit konnte die Rückfahrt nach Rahden pünktlich angetreten werden. Sascha Schwarze als Lokführer und seine Frau Christina als Zugbegleiterin sorgten für eine sehr angenehme Heimreise. Am Rahdener Bahnhof angekommen hieß es noch einmal in die Pedale treten, um am Kleinendorfer Dorfplatz den Tag in gemütlicher Atmosphäre und einem kleinen Imbiss ausklingen zu lassen. Werner Thielemann dankte dem Organisationsteam um Margret Grundmann  für die Ausarbeitung  der gelungenen Tour, die 44 Radlerinnen und Radler einen kurzweiligen Sonntagnachmittag bescherte.