Familienboßeln der Heimatfreunde Kleinendorf

Ausrichter ist dieses Jahr das Falcon-Regiment Kleinendorf

Das Familienboßeln, welches die Heimatfreunde Kleinendorf nun schon zum 31. Mal in Kleinendorf veranstalten, findet in diesem Jahr am 5. November statt. Beginn ist um 10.30 Uhr an „Krögers Garten“, Auf der Masch 4, 32369 Rahden. Teilnehmen können wie immer alle Vereine, Ortsteile, Straßenmannschaften oder Cliquen, die Spaß am Boßeln haben. Organisiert und ausgerichtet wird diese beliebte Veranstaltung in diesem Jahr von der Showband Falcon-Regiment, die jedesmal selbst aktiv antraten und sich nun nach den Jahren 2004 und 2011 wieder einmal bereit erklärten, als Ausrichter tätig zu werden.

Um auch diesmal gut vorbereitet zu sein, organisierte das Team eine Wandertour, welche am 14. Oktober bei schönstem Oktoberwetter durchgeführt wurde. Die geplante Strecke wurde somit von einigen Mitgliedern abgeschritten, Spiele besprochen, Stationen für Spiele und Getränkestandorte auserkoren, Gefahrenstellen notiert und die Beantwortbarkeit der Fragen getestet. Die Heimatfreunde Kleinendorf können sich sicherlich auf eine gut vorbereitete Veranstaltung freuen, ist sich das Organisationsteam der Kleinendorfer „Falken“ sicher.

© Volker Prescher

Vereine erleben ereignisreichen Tag

Ausflug: Kleinendorfer entdecken »schwarze Diamanten« und Teichlandschaften

Die Kleinendorfer Vereine haben eine gemeinsame Fahrt übernommen. Organisiert wurde der Ausflug von den Landfrauen.

Zur Abfahrt trafen sich die etwa 40 Teilnehmer um 8.30 auf dem Parkplatz am Museumshof. Das erste Ziel war das Industriemuseum am Piesberg in Osnabrück.

Hier wurde nicht nur Kohle gefördert, sondern es wird ebenso bis heute Sandstein abgebaut. Der Kohleabbau begann im 15. Jahrhundert. Die Besonderheit lag an einem unter dieser Region liegenden Plutoniten (Magma-Gestein), dessen Hitze das Gas einst aus der Kohle trieb und diese somit zu 98 Prozent rein wurde. Sie wird auch »schwarzer Diamant« genannt. Der Museumsführer berichtete über die sozialen Umstände der Arbeitenden, die nicht nur im Bergwerk tätig waren, sondern als Heuerlinge nach zweistündigem Marsch auch noch Hof und Feld zu beschicken hatten. Deren Lebenserwartung betrugt oft nicht mehr als 34 Jahre. Kinder wurden im Bergwerk als Türöffner eingesetzt. Mit zunehmender Industrialisierung veränderten sich die Arbeitsbedingungen. Dampfmaschinen trieben nun die Werkbänke an.

Begeistert von diesem Museum fuhren die Kleinendorfer weiter nach Ibbenbüren zum Erlebnishof Löbke. Jahreszeitlich abgestimmt dekorierten Kürbisfiguren den Hof und ein üppiges Mittagsbuffet wartete. Der Familienbetrieb hatte als kleiner Hof mit eigenem Obst und Gemüse begonnen, dessen Überschuss im Hofladen verkauft wurde. Heute ist der Betrieb mit zusätzlichen Gebäuden ein Erlebnishof mit Kletterwald, Schaukeln und Hüpfkissen, einem Restaurant und einem großen Hofladen, in dem Aufstriche, Liköre und andere Produkte angeboten werden. Auch beherbergt der Hof inzwischen eine eigene Bäckerei.

Nicht weit von Löbke ging es weiter zu »NaturaGart«, einem Park mit Teichlandschaften. Hier befindet sich auch das größte Kaltwasseraquarium Deutschlands, dessen Unterwasserwelt mit 28 Scheiben sichtbar wird.

Wer mochte, konnte sich im Palmenhaus bei Kaffee und Kuchen entspannen oder in der Seekanzel Vögel in der Wildnis beobachten.

Nach der Rückfahrt nach Rahden ließen die Kleinendorfer den erlebnisreichen Tag mit Bratwurst und Getränken ausklingen.