Kleinendorfer Dorfgemeinschaft auf Tour

Die Kleinendorfer Reisegruppe im Brückenpark. Im Hintergrund ist die imposante Müngstener Brücke zu sehen.

Die Kleinendorfer Reisegruppe im Brückenpark. Im Hintergrund ist die imposante Müngstener Brücke zu sehen.

Erstmalig in diesem Jahr unternahmen die Kleinendorfer Vereine einen gemeinsamen Ausflug. Ausgerichtet vom Männergesangverein (MGV) „Frohsinn“ Kleinendorf und maßgeblich organisiert vom Vorsitzenden Rüdiger Goertz starteten zwei Busse von Kleinendorf aus ins Bergische Land nach Wuppertal. Zu Beginn begrüßte auch Ortsvorsteherin Ulla Thielemannn die Ausflügler.

 

Da Wuppertal durch die einzigartige Schwebebahn bekannt ist, stand eine Fahrt mit der Schwebebahn als erstes auf dem Programm. In kleinen Gruppen mit jeweils einer eigenen Reiseleitung bestiegen die Kleinendorfer verschiedene Bahnen und konnten so das Gefühl der „schwebenden“ Fortbewegung erleben. „Die Schwebebahn ist nicht nur eine Touristenattraktion sondern mit durchschnittlich 85.000 täglichen Fahrgästen ein wichtiges Verkehrsmittel in der Stadt. Je nach Fahrgastaufkommen startet sie an allen 20 Haltestellen in Hauptverkehrszeiten im Vier-Minuten-Takt. Die Schwebahn durchquert die Stadt im Talverlauf und hat eine Länge von 13,3 km, davon folgt sie 10,6 km dem Flussbett der Wupper“, erläuterten die Reiseleiter.

 

Weitere Eindrücke von Wuppertal vermittelte die anschließende Stadtrundfahrt mit den Bussen: Wuppertal ist gekennzeichnet durch das Tal der Wupper und einem Höhenunterschied von ca. 450 m in der Stadt. Das größte Standbein im Tal der Wupper war einmal die Textilindustrie. Webereien, Färbereien und Fertigungshallen reihten sich aneinander. Doch das ist heute vorbei. Ca. 4.500 Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das alles prägt das Stadtbild und so führte die Stadtrundfahrt über die germanonlinecasinos.com Höhen Wuppertals durch die Gründerzeitviertel und vorbei an den alten Arbeiterquartieren. Bekannte Einrichtungen der Stadt, wie das Tanztheater Pina Bausch, die Schwimmoper und  das von der Heydt-Museum, gab es zu sehen.

 

Im denkmalgeschützten historischen Gebäude der Barmer Badeanstalt, das 1882 als eines der ersten deutschen Volksbäder eröffnet wurde, hat seit einigen Jahren das Wuppertaler Brauhaus seinen Sitz. Dieses liebevoll restaurierte Gebäude war ein idealer Ort für die Mittagspause.

 

Weiter ging es nach Beyenburg, einem historischen Stadtteil Wuppertals, mit dem Beyenburger Stausee und der Klosterkirche Sankt Maria Magdalena. Ein Spaziergang mit Besichtigung der Klosterkirche, wo besonders die prächtige Orgel mit Empore bewundert wurde, führte durch Alt-Beyenburg. Das idyllische Ortsbild wird durch die gut erhaltenen sowohl schieferverkleideten als auch schieferbedeckten Häuser bestimmt, die unter Denkmalschutz stehen.

 

Den Abschluss des Tages bildete der Besuch der Müngstener Brücke mit dem neu gestalteten Brückenpark. Diese höchste Stahlgittereisenbahnbrücke Deutschlands entspricht der Bauweise der Wuppertaler Schwebebahn und wurde in 1900, drei Jahre nach der Wuppertaler Schwebebahn, in Betrieb genommen. Sie überspannt zwischen Remscheid und Solingen in 107 m Höhe das Tal der Wupper. Die Brücke wird zur Zeit komplett saniert und soll danach den zur Zeit eingestellten Eisenbahnverkehr wieder aufnehmen.

 

„Vielen Dank an den MGV Kleinendorf für die Durchführung der Fahrt. Sie war gelungen“ , so die Reiseteilnehmer auf der Rückfahrt aus dem Bergischen Land nach Kleinendorf.

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