Heimatfreunde Kleinendorf radeln

Die Kleinendorfer Heimatfreunde zusammen mit der ehemaligen Brockumer Bürgermeisterin Ingrid Thrien (1. R.: 3. v.r..) am Heimathaus in Brockum

Die Kleinendorfer Heimatfreunde
zusammen mit der ehemaligen Brockumer Bürgermeisterin
Ingrid Thrien (1. R.: 3. v.r..) am Heimathaus in Brockum

Radeln in unterhaltsamer Gesellschaft und die nähere Umgebung näher kennenlernen ist das Motto der alljährlich Fahrrad-Tour der Heimatfreunde Kleinendorf. Dieses Mal war das Ziel die Gemeinde Brockum.

Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzeden Werner Thielemann am Glockenturm in Kleinendorf steuerten die Fahrradfahrer zunächst das Göpelhaus in Sielhorst an. Hier erläuterte der Sielhorster Heimatvereinsvorsitzende Karl-Heinz Kopmann die Entstehung des Göpelhauses bevor es über ruhige Seitenwege bis nach Oppenwehe weiterging. An der Oppenweher Mühle, die aufgrund des Kreismühlentages geöffnet war, legten die Radler eine kurze Rast ein und erfreuten sich an den musikalischen Darbietungen der Oppenweher Mühlenmusikanten.

Anschließend führte die Tour über Oppendorf, mit einer Pause am Hermann-Löns-Platz, zum Scheunencafé in Brockum. Dort nahm die ehemalige Bürgermeisterin Ingrid Thrien die muntere Radlertruppe in Empfang. Brockum sei den meisten durch den Brockumer Markt bekannt, so Thrien, aber Brockum habe noch einiges mehr zu bieten. Landschaftlich reizvoll am Stemweder Berg und im Naturpark Dümmer-See gelegen, ist Brockum bereits über 1.000 Jahre alt.

Bei einem gemeinsamen Ortsrundgang bzw. -rundfahrt mit dem Fahrrad machte Ingrid Thrien an verschiedenen Stellen halt und erklärte Interessantes zur Geschichte Brockums: „Ein folgenschwerer Schicksalsschlag war die Brandkatastrophe 1822. Im Nu stand das Dorf, das ursprünglich als Haufendorf angelegt war, in Flammen. Nur wenig blieb erhalten. Auch die 1713 erbaute Kirche verbrannte. 1833 erfolgte die Einweihung eines neuen Kirchengebäudes, das 1972 durch ein markantes kleineres Bauwerk ersetz wurdet. Nur der alte Turm blieb erhalten“. Nicht weit entfernt von der Kirche befindet sich das Heimathaus. Die Kleinendorfer nutzten die Gelegenheit, sowohl die Kirche als auch das Heimathaus zu besichtigen.

Nachdem Thrien die Gäste beim Grenzstein am Ortsausgang verabschiedet hatte, machten sich die Heimatfreunde auf den Heimweg über Oppendorf und Varl, um noch vor dem heranziehenden Regen trocken nach Kleinendorf zurückzukehren. Die fast 40 Kilometer lange Fahrrad-Tour endete mit einem gemütlichen Beisammensein am Kleinendorfer Dorfplatz. Die Mitfahrer bedankten sich sehr herzlich bei Martin Bödeker, Thorsten Klein und Werner Thielemann für die Ausarbeitung und Betreuung der gelungenen Tour.

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