Normandie und Bretagne begeistern Heimatfreunde

Reisegruppe vor dem Rathaus in Bayeux

Einen Mehrtagesausflug nach Frankreich mit einem interessanten und abwechslungsreichen Besichtigungsprogramm unternahmen die Kleinendorfer Heimatfreunde. Der erste Besichtigungstag stand ganz im Zeichen der Landung der Alliierten an der Küste der Normandie. Auf dem deutschen Soldatenfriedhof La Cambe ruhen 22.000 deutsche Soldaten. Unter den Verstorbenen waren auch Soldaten aus Rahden und so konnte auch das Grab eines Kleinendorfer Soldaten ausfindig gemacht werden, der als junger Soldat in Frankreich sein Leben lassen musste. An der Steilklippe Pointe Du Hoc stand die deutsche Küstenbatterie, die am Morgen des 06.Juni 1944 von US-Rangern eingenommen wurde. Besonders eindrucksvoll war der parkartig angelegte amerikanische Soldatenfriedhof in Colleville, wo für jeden der 9386 gefallen US Boys ein weißes Marmorkreuz aufgestellt worden ist. Auch das D-Day-Museum in Arromanches durfte im Besichtigungsprogramm nicht fehlen.

Am zweiten Tag wurde morgens der Mont-Saint-Michel besichtigt, der in einer schönen Bucht liegt und wegen seiner reichen Kultur und der einzigartigen Natur als Glaubensberg auf die Weltkulturerbeliste der Unesco aufgenommen wurde. Der Fischerort Cancale in der Bretagne ist bekannt für seine Austernzucht. Hier bot sich den Heimatfreunden Gelegenheit, frische Austern zu kosten.

An den weiteren Tagen wurde noch die Küstenstadt St. Malo besichtigt, deren zwei Kilometer lange Stadtmauer komplett begehbar ist und tolle Ausblicke über das Meer, die vorgelagerten Inseln und in die Straßenfluchten mit ihrem lebendigen Treiben bietet. In Bayeux wurde einer der größten Märkte in der Region, die Kathedrale sowie der berühmte Teppich von Bayeux besichtigt. Einen Empfang gab es für die mitgereisten Mitglieder der Marinekameradschaft Rahden durch ihre französischen Partner.

Nach einem gemeinsamen Abschlussessen mit einem 7-Gang-Menue im bekannten Restaurant Hostellerie Saint-Martin trat die Reisegruppe am 5 Tag frühmorgens mit vielen positiven Eindrücken die Heimreise nach Rahden an.

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